Weihnachtsmarkt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
16 Mitarbeitende des Verbandes empfingen ihre Klienten in heimeliger Atmosphäre im Hof der Illenau Werkstätten in Achern. 70 hatten sich angemeldet - mehr noch als bei der Premiere im Vorjahr. Sie kamen aus Achern, dem Achertal, Oberkirch, dem Renchtal sowie aus Offenburg und dem Umland. Der Caritasverband bot ihnen einen Fahrdienst mit Kleinbussen und begleitete Zugfahrten an. Unter freien Himmel erwarteten sie Stände mit kostenlosem Flammkuchen, heißer Suppe, Waffeln und Punsch.
"Hier kommen die Menschen zusammen und haben Gelegenheit, miteinander zu sprechen", sagte Nico Heindl, Leiter des Fachbereichs Seelische Gesundheit. Die Zahl der Klienten, denen die Fachkräfte des Verbands durch ihre Begleitung Stabilität und Sicherheit vermitteln, sei 2025 erneut gestiegen, ebenso die Zahl der Mitarbeitenden in diesem Bereich.
Die Tagesstätten-Gruppe "Vonhandgemacht" zeigte Arbeiten, die dieses Jahr entstanden sind, darunter Schlüsselanhänger, umhäkelte Ohrringe und Weihnachtskarten mit gefalteten Sternen. "Wir haben zwei tolle Frauen neu dazu bekommen", erzählte eine Klientin. In der Tagesstätte habe sie neue Freunde kennengelernt. Ein Mann berichtete, dass er noch nicht lange dabei sei, aber sehr gern komme: "Die Zeit geht immer ruckzuck rum, wir spielen und führen Gespräche." Einige Klienten erinnerten sich gern an Ausflüge mit der Gruppe oder an das gemeinsame Boule-Spiel in der Illenau.
Drei Saxofonistinnen der Laufbachmusikanten aus Lauf unterhielten mit Weihnachtsliedern und Stücken aus ihrer Prüfung für das Silberne Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Für ihr gutes Zusammenspiel und den schönen Klang bekamen Karolina Schmieder, Linnea Zürn und Lena Maendlen viel Applaus.
Kontakt (beim Klicken auf den Link öffnet sich ein Nachrichtenfenster): seelische.Gesundheit@caritasvorort.de

Die Mitarbeitenden des Caritasverbandes boten ihren Klienten bei einem Weihnachtsmarkt im Hof der Illenau-Werkstätten frischen Flammkuchen, heiße Suppe und Waffeln.